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Dalai Lama
Die Buddha-Natur – Tod und Unsterblichkeit im Buddhismus
Hier fasst der Dalai Lama seine Auffassung zur Frage nach dem «Selbst» im Buddhismus zusammen. Er zeigt, auf welche Weise der Buddhismus zwischen der Person und der unsterblichen Individualität unterscheidet.


Rudolf Steiner
Anthroposophie und Buddhismus
Ausgewählte Texte, herausgegeben und kommentiert von Urs Dietler


Rudolf Steiner
Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit
GA 130


Jean-François Revel / Matthieu Ricard
Der Mönch und der Philosoph
Buddhismus und Abendland. Ein Dialog zwischen Vater und Sohn.
Eine Begegnung von östlichen Lebensweisheiten und westlichem Denken,
in einem fesselnden wie persönlichen Dialog.


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(Siehe für weitere Bücher auch unter «Lesetipps»)




Zoran Perowanowitsch
Mit einem erweiterten Christusverständnis
ins 21. Jahrhundert.
Eine Synthese von Christentum und Buddhismus


•  Erhältlich über den Kitesh-Verlag:
   www.kitesh.de


Das Buch geht der Frage nach dem eigentlichen Impuls des Christentums nach und dass dieser nicht an einer Religion festgemacht werden kann. Wenn Christus für alle Menschen gelebt und gelehrt hat, kann er nicht nur von einer Religion vereinnahmt werden, sondern muss auch in anderen Religionen zu finden sein. 
Wir müssen den gemeinsamen Namen finden.


Noch immer geistern viele Vor- und Fehlurteile über den Buddhismus herum; denn die Entwicklung, die der Buddhismus (oder mindestens einige seiner vielfältigen Strömungen) in den letzten 2000 Jahren durchgemacht hat, ist oft unbekannt.
Zoran Perowanowitsch ist es in seinem Buch gut gelungen, die parallel stattfindenden Entwicklungsschritte der östlichen sowie auch der westlichen Geistesströmungen aufzuzeigen und gegenüberzustellen.

Das Buch beginnt mit einer einführenden Darstellung des ‹Kosmischen Christus›. Beschrieben wird das Sich-Nahen der Sonnenwesenheit, wie es sich in den verschiedenen Religionsströmungen der jeweiligen Kulturen den Menschen offenbart hat; von den heiligen Rishis der indischen Vorzeit über Persien, Ägypten bis hin zu den Essenern im ersten Jahrhundert vor Christus.

Nach der gründlichen Einleitung kommt im zweiten Teil das eigentliche Hauptthema zum Zuge: die Herausbildung des Mahayana-Buddhismus.
Zwar wurden auch diese Lehren schon von Buddha selbst gegeben, gelangten aber noch längere Zeit nicht zu größerer Verbreitung, sondern reiften eher im Verborgenen heran. Erst etwa 100 vor Christus, im gleichen Zeitraum, in dem die Essener in Palästina unter der Führung von Jeshu ben Pandira ihre Blütezeit erlebten, erfuhr die buddhistische Religion eine Umwandlung durch das nun erfolgende starke Hervortreten des Mahayana-Buddhismus mit seinem ‹Bodhisattva-Ideal›, in dem der Schüler gelobt, die Befreiung nicht nur für sich selbst, sondern zum Segen aller Wesen zu erstreben und, wenn er sie erlangt hat, sich aus freiem Willen so lange zu inkarnieren, bis alle Wesen befreit sind.
Dies ist eine Neuorientierung innerhalb der buddhistischen Geistesströmung, die nicht nur auf Weisheit gründet, sondern aus den Herzenskräften heraus die Zukunft zu gestalten sucht.

Aus dem Mahayana-Buddhismus entwickelte sich in Tibet der tibetische Buddhismus, der sämtliche buddhistischen Lehren in sich vereinigt und auf dem durchchristeten Bodhisattva-Ideal fußt und die ganze tibetische Kultur bis tief ins Alltagsleben durchdringt. Wir finden hier den Grundimpuls des Christentums wieder, welches erkennt, daß die Erlösung des einzelnen, ohne die ganze Schöpfung miteinzubeziehen, nicht möglich ist.

Der Autor führt aus, daß wir gegenwärtig in einem Zeitraum leben, in dem sich diese zwei Ströme wieder begegnen und auch erkennen wollen. Die Weisheit des Ostens kann dazu dienen, daß sich dem Westen die Inhalte seines Glaubens aufs neue erschließen, er die der christlichen Lehre innewohnende kosmische Dimension neu ergreift; denn Christus ist eine kosmische Wesenheit, die nicht an ein Volk oder einen Erdteil gebunden ist, sondern sich mit der ganzen Erde und Menschheit verbunden hat. 

Perowanowitsch verweist auf Rudolf Steiner, der auf die Bedeutung des beginnenden 20. Jahrhunderts und auf die Veränderung geistiger Verhältnisse innerhalb des Erdumkreises verwies, welche für die weitere Menschheitsentwicklung von größter Bedeutung sei und in diesem Zusammenhang das Jahr 1909 nannte, ab dem es verstärkt möglich sei, dem Christus, wenn er gesucht wird, nahe zu sein.

In den Vorträgen über das Ereignis der Christus-Erscheinung in der ätherischen Welt sagte Rudolf Steiner: «Es nimmt sich aus wie ein Zusammenbringen von Orient und Okzident von den zwei gewaltigen Offenbarungen des Christentums und des Buddhismus. Wir sehen sie zusammenfließen im Geistigen.»
Und an einer anderen Stelle: «Die beiden Strömungen müssen in der Zukunft zusammengehen.»


Zoran Perowanowitsch zeigt somit interessante Fakten auf, durch die vieles in einem neuen Licht erscheint und tiefere Zusammenhänge deutlich werden.
Das Buch ist 1998 erschienen, ist aber immer noch top aktuell !   (Thich Duc Tinh)

 
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